Arterienverkalkung: Arteriosklerose erkennen und vorbeugen

Eine Arterienverkalkung verläuft meist unbemerkt. Durch Ablagerungen des Cholesterins bilden sich die gefährlichen Gefäßverengungen, die im fortgeschrittenen Stadium das Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erhöhen. Für die eigene Gesundheit ist es wichtig, Risikofaktoren zu kennen und bestenfalls einer Arteriosklerose vorzubeugen.

Arterienverkalkung: Arterien setzen sich langsam und meist unbemerkt zu

Arterienverkalkung ist im Volksmund das, was Mediziner als Arteriosklerose bezeichnen. Auch wenn der Begriff nicht viel mit der wortwörtlichen Verkalkung der Arterien zu tun hat, so ist der Vergleich mit einer verkalkten Wasserleitung nicht so ganz falsch: Kalkablagerungen sammeln sich an einer Stelle an und setzen die Leitung zu – immer weniger Wasser gelangt durch den Engpass.

Bei der Arterienverkalkung bilden sich aufgrund von Entzündungen sogenannte Plaques an den Gefäßwänden. Diese bestehen aus Ablagerungen des LDL-Cholesterins und sorgen dafür, dass der Blutfluss in den Arterien abnimmt oder gar ganz zum Erliegen kommt. Mit dem Fortschreiten der Gefäßverengung werden neben dem Cholesterin auch Calcium und Eiweiße abgelagert. Es ist also nicht nur das Calcium für das eher umgangssprachliche „Verkalken der Arterien“ verantwortlich. Durchblutungsstörungen und eine Minderversorgung bestimmter Organe können folgen. Dieser Prozess erfolgt teils unbemerkt über Jahre bis Jahrzehnte.

Herzinfarkt durch Arterienverkalkung?

Die Herzkranzgefäße sind die Blutgefäße, die den Herzmuskel mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Sind sie von der Arteriosklerose betroffen, kann das gravierende Auswirkungen haben. Das Herz wird einerseits nicht so gut mit den notwendigen Stoffen versorgt, andererseits setzen sich die Blutgefäße auch schneller zu. Reißt ein Plaque ein, werden körpereigene Blutgerinnungsmechanismen in Gang gesetzt. Durch die Bildung eines Blutgerinnsels in einem Herzkranzgefäß kann sich das Gefäß komplett verschließen und einen Herzinfarkt auslösen.

Was hat Cholesterin mit der Verengung der Blutgefäße zu tun?

Ist die Gefäßinnenwand vorgeschädigt (zum Beispiel durch Diabetes mellitus, Bluthochdruck oder Rauchen), entwickeln sich leichter Entzündungen – die Gefäßwände werden noch stärker beansprucht und durchlässiger. LDL-Cholesterin dringt vermehrt ein und begünstigt Entzündungsprozesse, die zu Ablagerungen und somit zur Arterienverkalkung führen. Schreitet die Entzündung fort, verdickt sich die Gefäßwand immer mehr und verliert an Elastizität. Der Blutfluss kann soweit eingeschränkt sein, dass erste Beschwerden auftreten, wie zum Beispiel Schmerzen in der Brust.

Arteriosklerose vorbeugen: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

Störungen des Fettstoffwechsels zählen zu den wichtigsten Risikofaktoren der Arteriosklerose. Das ist dann der Fall, wenn die Blutfettwerte von der Norm abweichen. Insbesondere erhöhtes LDL-Cholesterin („schlechtes Cholesterin“), zu niedriges HDL-Cholesterin („gutes Cholesterin“) und erhöhte Triglyceridwerte (andere Blutfette) stellen eine Gefahr für die Arterien dar.  

Weitere wichtige Risikofaktoren für die Entstehung einer Arterienverkalkung sind:

  • Rauchen,
  • Diabetes mellitus,
  • Bluthochdruck,
  • Bewegungsmangel und
  • Übergewicht.

Ergänzen sich mehrere dieser Faktoren, macht das eine Arteriosklerose wahrscheinlicher. Auch das Alter und die erbliche Veranlagung spielen eine Rolle. Selbst wenn sich nicht alle Risikofaktoren vermeiden lassen, einigen können Sie in Zukunft anders begegnen. Vor allem die Faktoren, die sich durch eine gesunde Lebensführung ändern lassen, sollten Sie angehen. So können Sie nicht nur Arteriosklerose vorbeugen, sondern überdies eine bereits bestehende Arteriosklerose günstig beeinflussen.

Arteriosklerose Behandlung – wenn gesund leben allein nicht ausreicht

Nicht immer lassen sich durch einen gesunden Lebensstil und die richtige Ernährung die Blutfettwerte ausreichend senken. Dann gibt es bei der Arteriosklerose Behandlung verschiedene medikamentöse Möglichkeiten, um das Cholesterin zu senken und einer Arterienverkalkung vorzubeugen. Die sogenannten Lipidsenker unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Wirkung und Verträglichkeit. Am häufigsten werden Statine verordnet. Das sind Medikamente, welche die körpereigene Cholesterinproduktion in der Leber senken und so das LDL-Cholesterin im Blut reduzieren. Mögliche Nebenwirkungen sind Schmerzen in der Muskulatur bis hin zu Muskelschwäche und Muskelkrämpfen. Sind die LDL-Cholesterinwerte sehr hoch, reichen Statine allein nicht aus. Dann werden meist zwei Lipidsenker mit sich ergänzenden Eigenschaften gegeben.

Sind die Cholesterinwerte nur leicht erhöht, müssen Sie noch keine dauerhafte Arteriosklerose-Behandlung mit Medikamenten befürchten. Eine Möglichkeit, den leicht erhöhten Cholesterinspiegel positiv zu beeinflussen, ist eine ergänzende bilanzierte Diät mit Rotem Reis. Diese spezielle diätetische Behandlung stellt die Versorgung mit Stoffen sicher, die Sie nicht in ausreichender Menge über die gewöhnliche Nahrung zuführen.

Herzinfarkt vorbeugen

Wer gesund leben will, sollte sich von manchen ungesunden Gewohnheiten trennen. Lesen Sie mehr über bekannte Herzrisiken und was Sie selbst tun können. 

Cholesterin senken

Ist Ihr Cholesterinwert leicht erhöht? Steuern sie rechtzeitig dagegen an und lernen Sie, wie Sie Ihren Cholesterinwert natürlich senken können.

ArmoLIPID® entdecken

Eine Behandlung mit ArmoLIPID® kann dazu beitragen, den Cholesterinspiegel auf natürliche Weise zu senken. Die Vorteile auf einen Blick.