Cholesterintabelle: Welche Cholesterinfallen gibt es?

Bewusste Ernährung und Genuss schließen sich gegenseitig aus? Das stimmt nicht ganz. Bei Problemen mit erhöhten Cholesterinwerten ist zum Beispiel leckerer Seelachs mit Pellkartoffeln bestens geeignet - und zum Nachtisch ein köstliches Sorbet? Nur zu! Doch in welchen Lebensmitteln sind Cholesterinfallen versteckt? In der Cholesterintabelle werden die wichtigsten enttarnt. 

Cholesterintabelle hilft bei der Lebensmittelauswahl

Viele kleine Änderungen der Essgewohnheiten können helfen, den Cholesterinwert im Blut günstig zu beeinflussen. Essen Sie beispielsweise mehr Ballaststoffe, die in Obst und Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchte enthalten sind. Reduzieren Sie allgemein den Fettverzehr und achten Sie auf die Wahl von gesünderen Fettalternativen. Welche Auswahl Sie noch treffen können, entnehmen Sie der Cholesterintabelle.
 
Diese Cholesterintabelle hilft bei der Auswahl geeigneter Lebensmittel, wenn Sie auf Ihren Cholesterinwert achtgeben wollen.

Lebensmittel

Günstig

In Maßen

Ungünstig

Obst und Gemüse

Tiefgekühlt oder frisch, Hülsenfrüchte

Trockenobst, Gemüsekonserven

Gezuckerte Obstkonserven, kandierte Früchte

Nüsse

Alle Nüsse und Mus daraus (enthalten aber viele Kalorien)

Kokosnuss und Produkte daraus

 

Brot, Backwaren, Nudeln, Reis

Produkte aus Vollkorn, Naturreis, ungesüßtes Müsli, Haferflocken

helle Mehl- und Brotsorten, weißer Reis, helle Nudeln

Fetthaltiges Gebäck, Buttertoast, Croissants

Kartoffeln

Fettarm als Pellkartoffeln, Püree, Klöße

Bratkartoffeln

Pommes, Chips

Fleisch

Magere Fleischsorten (Hähnchen, Pute, Wildschwein)

Mageres Fleisch von Kalb, Rind und Schwein

Durchwachsenes und fettes Fleisch, Speck, Schweinehack, Fleischkonserven, Innereien (cholesterinreich); fettreiche Wurstsorten, z. B. Salami, Blut-, Mett- und Bratwurst, herkömmliche Tee- oder Leberwurst

Fisch

Kabeljau, Seelachs, Scholle, Rotbarsch

Makrele, Hering, Lachs

Schalen- und Krustentiere (cholesterinreich), z. B. Krabben, Hummer, Muscheln, Schnecken; Aal

Milch und Eier

Frische fettarme Milch und Milchprodukte (Molke, Buttermilch, Magerquark, fettarmer Joghurt) fettarme Käsesorten

Maximal 3 Eier in der Woche

Vollmilch und vollfette Milchprodukte, Sahne, Sahnejoghurt, Sahnequark, saure Sahne, Schmand, Kaffeesahne; fettreiche Käsesorten

Öle und Fette

Pflanzenöle (Raps-, Sonnenblumen-, Nuss-, Oliven- und Leinöl), Margarine

Ungehärtetes Kokosfett, Butter

Schweine- und Gänseschmalz, Mischfette mit tierischen Fetten

Brotaufstrich

Marmelade, Gelee, Honig,

Schoko- oder Nusscreme

 

Getränke

Wasser, Tee (ungesüßt)

Obstsäfte, Kaffee, schwarzer Tee

Cola, Limonaden, Alkohol

Süßes

Süßstoff, Sorbet

Pudding aus fettarmer Milch

Schokolade, Nougat, Marzipan, Pralinen, Eiscreme

Weitere Tipps begleitend zur Cholesterintabelle

Neben dem Essen von cholesterinarmer Kost vergessen Sie nicht, ausreichend zu trinken. Täglich sollten es etwa zwei bis zweieinhalb Liter Flüssigkeit sein. Darüber hinaus können Sie folgende 5 Tipps für einen gesünderen Lebensstil beherzigen:

  • Saisonal und regional einkaufen
    Kaufen Sie Obst und Gemüse aus Ihrer Region und in der jeweiligen Region, das ist nicht nur gesund, sondern schont darüber hinaus Ihren Geldbeutel.
  • Möglichst frisches Gemüse kochen
    In der Eile des Alltags klappt das nicht immer. Sie können daher auch auf Tiefkühlgemüse oder Tiefkühlobst möglichst im unbehandelten Zustand zurückgreifen. Fertigprodukte sollten dagegen die Ausnahme bleiben. Sie enthalten oft zu viel Fett und andere Zusätze.
  • Milch und Milchprodukte fettarm wählen
    Bei Milchprodukten ist die fettarme Variante zu bevorzugen. Aus Milch, Magerquark und Joghurt lassen sich Fruchtjoghurts und Quarks ganz leicht zubereiten. Der Vorteil: Sie können den Zucker- und Salzgehalt selbst beeinflussen.
  • Fette für Salat oder zum Braten
    Rapsöl ist zum Kochen und Braten besser geeignet als Olivenöl, das hitzeempfindlicher ist. Olivenöl kann für Salate und kalte Speisen verwendet werden, um Vitamine und Fettsäuren voll zu nutzen.
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